Warum Hundebesitzer unbeliebt sind

Daneben benehmen

Border Collie LouDass Hundebesitzer oft nicht willkommen sind, hat jeder Hundemensch schon erfahren. Meiner Meinung nach liegt das jedoch nicht daran, dass alle Hunde und deren Besitzer sich jedes mal daneben benehmen, wenn die Gelegenheit sich nur bietet. Nein, vielmehr sind es nur sehr wenige rücksichtslose Hundebesitzer, welche glauben, alleine auf der Welt zu sein. Dank solchen Egoisten hat es die gesamte Hundebesitzer Gemeinschaft schwerer.

Einfache Regel

Es ist uns allen klar, dass unsere Hunde auch Freiheiten brauchen, sie somit richtig Hund sein dürfen und ihren Bedürfnissen nach gehen, ohne an einer einengenden Leine zu hängen. Die Freiheit ist aber nur möglich, wenn keine fremden Menschen oder Hunde in der Nähe sind. Man kann einfach nicht davon aus gehen, dass alle Hunde Ihren Hund mögen und schon gar nicht, dass alle Menschen Hunde mögen – manche Menschen haben sogar Angst vor Hunden, von egal welcher Grösse.

Ich bin der Meinung, dass man seinen Hund anleinen sollte (ob er auf’s Wort gehorcht oder nicht) sobald fremde Menschen entgegen kommen (ob mit Hund oder ohne)! Diese Regel ist sehr einfach, aber leider beherrschen sie bei weitem nicht alle Herrchen und Frauchen.

Aggressive Hunde

Gestern war es wieder soweit, unser Lou wurde das 2. Mal binnen einer Woche von einem fremden Hund angefallen. Der erste Hund hat sogar meine Frau noch angeknurrt. Der von gestern, packte Lou am Genick.

Deshalb hier eine Warnung an alle rücksichtslosen Hundebesitzer:

Wenn ihr weiterhin vorhabt ohne Manieren und ohne Rücksicht durch die Welt zu gehen, eure aggressiven Hunde andere Hunde und Menschen anfallen lasst, dann werde ich meinen Hund und mich verteidigen…

…und für alle die, die es immer noch nicht verstanden haben:

NOTFALLS MIT GEWALT 

Kurz vor Zwölf

„Es ist kurz vor Zwölf, Lou. Zwölf Monate – ein Jahr. Die Zeit vergeht so schnell mein monochromer Freund. Nicht lange ist es her, da fandest du noch in einer Hand Platz. Daran erinnern wir uns noch, als ob es Gestern gewesen wäre. Du bist schnell gewachsen, hast dich toll entwickelt. Du bist zu einem intelligenten, treuen, netten, sanften, sensiblen, lustigen, lebensfrohen Begleiter für uns geworden. Wir danken dir dafür.“

Jaja, ist ja gut! Ich mag euch ja auch! Was ich jetzt ganz cool finde ist, dass ich mich seit kurzem so gut mit Kater Mike verstehe. Naja, ich hatte ja eigentlich nie etwas gegen ihn – es war eher er, der immer etwas zurückhaltender war. Monatelang hat er meine Spielaufforderungen schlichtweg ignoriert, um jetzt  immer aktiver mit mir zu spielen. Mittlerweile spielen wir am liebsten „Fangen“ und das am besten quer übers Erdgeschoss.

Aber jetzt mal zurück zum Thema. Ja, die Broadmeadows A-Wurf Border Collie Truppe feiert nächste Woche Geburtstag. Feiert schön: Edda, Gonzo, Liv, Arix und Zion.

6 Welpen, 12 Monate, ein tolles Jahr!

Euer Lou

Heute: ARD Morgenmagazin

„Ob wohl doch jemand zu Hause ist?“, denkt Opa Rolf, als er unseren Lou heute Morgen abholen will. Beim Betreten des Hausflurs hört er nämlich Stimmen. Seine Tochter hatte ihn doch ausdrücklich gebeten, Lou, so früh wie nur irgend möglich abzuholen, da der Hund sonst zu lange alleine wäre. Am Wohnzimmer angekommen, klärt sich die Situation. Lou, samt Fernbedienung auf der Couch, blickt interessiert Richtung Fernseher: ARD Morgenmagazin.
Meine Frau und ich, werden sofort telefonisch informiert: „Ihr habt einen schlauen Hund“

Schlau, schlau, schlau – wohl eher, Langeweile, Langeweile, Langeweile! Was soll ich denn so lange alleine anstellen? Mein Spielzeug habe ich schon gleichmässig im Haus verteilt, Kater Mike liegt faul auf seinem Kratzbaum und meine Kauknochen liegen unerreichbar im Garten vergraben.
Ich mache es mir also auf der Couch gemütlich – plötzlich springt diese Flimmerkiste an! Ich bemerke erst dann, dass zwischen meinem Kopf und der Armlehne etwas hartes liegt: die Fernbedienung. Gut, denke ich, da die Kiste ja eh flimmert, kann sich Hund die Wartezeit mit Fernsehen verkürzen.
Nach längerer Zeit des Wechsels zwischen Schlummern und Fernsehen, bemerke ich gar nicht, dass Rolf, sich wundernd neben mir steht: „Junger Mann? Haben Sie ein Taxi bestellt?“ Wuff, hallo Rolf, wuff, kommst du mich abholen? Wuff? Minuten später sitze ich hellwach mit Rolf und Bonnie im Auto und die Langeweile hat ein Ende.

Euer Border Collie Lou

Welttag des Hundes: Hund stellt sich tot?

„Heute ist Welttag des Hundes, also verwöhn Lou schön!“

„Nicole kommt am Freitag um 13 Uhr“

„Und heute Abend bitte das Hähnchen mit Gemüse. Die Pizza gestern war etwas schwer!“

Nachdem Herrchens Iphone auf dem Nachttisch 3-mal gesurrt hat, kann es nicht mehr lange dauern! Bald wird Herrchen die Augen öffnen. Gleich nachdem Frauchen heute früh zur Arbeit aufgebrochen war, habe ich es mir auf ihrem Kopfkissen gemütlich gemacht um freudig auf meines Animateurs Erwachen zu warten. Nach dem 3. Surren also, lege ich mich vorbereitend auf den Rücken, damit Herrchen mich sofort dort kraulen kann, wo ich es am liebsten mag.

Hach, ist das Leben schön! Nicht etwa, weil heute Welttag des Hundes ist, das ist doch jedem Border Collie schnuppe, sondern viel mehr,  weil Herrchen bald aufsteht und ein weiterer schöner Tag beginnt. Welttage kümmern uns nicht, nein! Wir feiern jeden Tag, jeden den wir mit unseren Zweibeinern verbringen können. Wir lieben euch!

Von Sommer, Strand und feuchten Shirts

„Aufsatteln“, befiehlt Herrchen, nachdem er am Sonntag morgen kurz nach 5 Uhr den letzten Koffer in den Jeep gewuchtet hat. Ich springe in den Kofferraum. „Heading East“ ruft Herrchen, und Frauchen „auf nach Graal-Müritz“ – und schon ruckelt der Jeep los.
Eine lange Zeit später, meinem Gefühl her etwa so lange wie von zuhause nach Rennerod, kommt das Auto zum stehen. Ich springe freudig raus und bin gespannt, was Jonas, Dirk, Nell, Ida und mein Bruder Zion zu unserem Besuch sagen. Moment, wo sind wir, fremde Menschen und Hunde, Autos sausen vorbei? „Das ist ein Rastplatz, Lou!“, sagt Herrchen.

Zwei weitere, so genannte Rastplätze später, stellt Herrchen unseren Jeep erneut ab. „Schnell die Koffer auf’s Zimmer und dann ab an den Strand“, meint Frauchen. Strand? Was soll des denn nun wieder sein? Fest steht, ich habe keinen Nerv mehr, bin müde von der ewig langen Fahrt. Also gut, Herrchen motiviert mich mit freundlicher Stimme und da ich ein guter Hund bin, erhebe ich mich vom Teppichboden und folge den beiden brav. Aha, Strand ist wohl Sand, nichts weiter…naja wenigstens gibt es hier auch etwas zu trinken. Herrchen und Frauchen schlagen eine Decke auseinander, ich für meinen Teil will erst einmal meinen Durst stillen. Aber, hey, was soll das? Das Wasser macht so komische Geräusche und …..und Hilfeeeee, es kommt mir entgegen….bloss schnell weg hier. Leute, das ist doch wohl nicht euer Ernst, das hier soll schön sein? Ein Haufen staubiger Sand und ein riesiger Wassernapf, der ständig überschwappt? Tut mir leid, aber ihr seid wohl nicht ganz dicht?
Nach dem Abendessen auf der Holzterrasse, bin ich froh auf’s Zimmer zu gehen und mir meinen Schlafplatz auszusuchen:  den Balkon! Hier weht eine leichte Briese, was ich sehr geniesse! Gute Nacht!

Am nächsten Morgen mache ich mit Herrchen und Frauchen einen ausgedehnten Spaziergang am Strand. Heute komme ich schon besser mit dem Wellengang klar, obwohl es an den Pfoten sehr kitzelt. Am Nachmittag mietet Herrchen einen Strandkorb und wir verbringen den Rest des Tages am Strand, wo ich mit Ellie, einer schwarzen Labrador Hündin spielen durfte. Schade nur, dass Ellie immer so weit raus aufs Meer schwimmt, denn ich traue mich nicht mehr als Ellbogentief ins kühle Nass. Um die Schwimmzeit von Ellie zu überbrücken, besuche ich kurz die anderen Hunde am Strand und markiere fleissig deren Handtücher und Taschen.

Die folgenden Tage verlaufen ähnlich. Nur einmal vergessen mich Frauchen und Herrchen  morgens im Zimmer. Zuerst merke ich gar nicht, dass ich alleine bin. Aber als mir das bewusst wird, belle ich so laut ich kann und denke mir, vielleicht sind die beiden noch nicht zu weit weg und können mich noch hören?
(Anmerkung von Herrchen: An dem Morgen war das Wetter zu schlecht um draussen zu Frühstücken. Im Frühstücksraum waren Hunde wegen dem Buffet nicht erlaubt – also musste Lou solange im Zimmer warten)

Der allmorgendliche Spaziergang wird ab und zu auf die Strandpromenade verlegt wird, wo ich fein Radfahrer und Jogger hüten kann. Das gefällt Frauchen zwar nicht, mir aber umso mehr! Frauchen redet mir ein, dass das nicht „fein“ ist, ich sehe dann auch ein, dass ich mir den Spass besser verkneife. Am Strand lernen wir noch Jessie (ein Border Collie Mix) und ihre Zweibeiner Heike und Nicole kennen. Die drei sind sehr nett und wir haben viel Spass zusammen. Wenn Jessie keine Lust hat mit mir zu spielen, vertreibe ich mir die Zeit mit Markieren von Sandburgen, Zelten und unsympathischen Hunden. Sogar einer Frau verhelfe ich zu ein wenig Abkühlung. Letztere ist nicht sonderlich erfreut, als ihr Shirt im Rückenbereich leicht feucht wird.
Nicole oder Heike passen auf mich auf, wenn Sindy und Tom eine Runde schwimmen, oder spielen Ball mit Jessie und mir. Jessie teilt freiwillig ihr Futter mit mir. Ich bin glücklich, der Urlaub macht echt Spass. Nur das Schwimmen im grossen Teich macht mir noch etwas Angst, obwohl Jessie und Heike mir zeigen wie es geht und, dass es gar nicht so schlimm ist.

Am Samstag, kurz nach Mittag, warte ich ungeduldig auf Jessie. Wir wollen doch heute Jessie’s 1. Geburtstag feiern. Ich bin überglücklich als Jessie endlich über die Düne geschossen kommt und laufe ihr freudig entgegen um sie zu begrüssen. Nicole und Heike bauen ihr Zelt neben unserem Strandkorb auf. Zum Kaffee gibt es ein Geburtstagslied für Jessie, samt Törtchen (für die 2-Beiner) und Würstchen für meine neue Freundin und mich.

Am Abend müssen wir uns von unseren neuen Freunden verabschieden, denn auch der schönste Urlaub ist irgendwann vorbei.

Früh am Sonntag Morgen sitzen wir im vollgepackten Jeep … „Heading West“, sagt Herrchen.

 

Heike, Nicole und Jessie – danke Ihr Lieben für die angenehmen Stunden am Strand 😉

Der gelbe Punkt

„Wie wird das Wetter morgen?“, höre ich Herrchen oder Frauchen oft fragen. Mir ist das ziemlich egal, ich bin ja gut ausgerüstet – für alle Wetterlagen. Jedenfalls fand ich das Wetter, das wir bis vor ein paar Wochen hatten, gar nicht so schlecht. Ich kannte ja bis dato nichts, ausser Schnee, Regen und Temperaturen, die meine Zweibeiner zwar als „zu kalt“, ich jedoch als total angenehm bezeichne.

Was soll ich sagen – mittlerweile habe ich auch Interesse am Wetterbericht, den Herrchen, allabendlich an seinem Laptop inspiziert! Und während Herrchen sich freut, dass es morgen auch wieder sommerlich warm wird, qualmt es mir aus den Ohren, wenn ich nur die dunkelroten Temperaturwarnungen am Bildschirm sehe.

Es bleibt mir nachmittags wohl nichts anderes übrig, als mich auf dem kühlen Garagenboden oder unter dem Terrassentisch lang zu machen, während Frauchen oder Herrchen im Garten wuseln. Manchmal, wenn ich mit hängenden Ohren und halb geschlossenen Lidern durch die offene Garagentür schaue und schräg rechts über mir, den gelben Punkt am Himmel betrachte, rufe ich ihm leise zu: „Zieh weiter, lass es Abend werden!“

„Positiv denken Lou, positiv!“, befiehlt mir mein Unterbewusstsein, „das Leben ist erst schön, wenn man sich auf etwas freuen kann, es wird bald auch wieder kühler.“  Als ich meine Lider wieder hebe, merke ich, dass die Sonne schon um die Ecke verschwunden ist – schnell schnappe ich mein Frisbee, werfe es freudig durch die Luft, spurte zwei- bis dreimal im Garten auf und ab, um meine zurückgewonnene Energie auszutesten und freue mich auf einen kühlen Spaziergang im Wald.

Euer Lou

Waschen, Schneiden, Föhnen

Oh oh! Im Badezimmer braut sich etwas zusammen, es liegen viel zu viele grosse Handtücher rum, die Tür der Dusche ist sperrangelweit auf, beide Fluchttüren des Raumes werden von Herrchen und Frauchen fast zeitgleich verschlossen.

Ich hab mich nicht in Fuchskacke gewälzt, eeeeehrliiiich! Hey Leute….warum glaubt mir denn keiner!! Ich will nicht schon wieder in diesem Glaskasten rum stehen und mich von Oben bis Unten nass spritzen lassen….boah nee, langsam hab ich die Schnauze voll…hört mir überhaupt jemand zu. Uiiiii, da kommt Herrchen auf mich zu – ich verkrümel mich mal unauffällig in die Ecke.

Als Herrchen mich dann auffordert in den Glaskasten zu steigen, merke ich an seiner Stimme, dass heute wohl kein Weg an dem für mich extremst langweiligen Duschmanöver vorbei führt. „Bitte einsteigen“, sagt Frauchen und ein paar Sekunden später, „Wasser marsch“! Nach gefühlten 3 Tagen und 3 Nächten des Einschäumens und Auswaschens, stellt Frauchen den Wasserhahn ab und gibt das Komando, „Schüttel dich“! Ich denke: „Lass mich lieber erst mal raus, in der engen Dusche wird das nichts“. Zwei „Freudenschreie“ Frauchens später, schmeisst Herrchen ein Badetuch über meinen klitschnassen, sich schüttelnden Körper.

Als wenig später meine Nase wieder unter dem grossen Badetuch hervorlugt, vernimmt sie einen Geruch den sie sehr gut kennt und mag: „Würstchen“! Meine Ohren hingegen hören ein Geräusch, das sie zwar auch kennen aber eher weniger und, in Kombination mit meinen Augen, gar nicht mögen: „Fööööööööööhn! Hiiiiiiilfe“. Okay, konzentrieren wir uns erst einmal auf die Würstchenstücke: „Und du Herrchen – komm mir nicht zu nahe mit dem doofen Föhn“! Es wäre zu schön gewesen, aber leider fängt das Gerät doch an, warme Luft in meinen Pelz zu blasen. Ich rücke ein Stück weg, aber nur soweit, dass ich noch an Frauchens Wurststückchen reiche. Als ich fast alles verputzt habe, hört, synchron mit Herrchens „das reicht fürs Erste“, die Höllenmaschine auf zu pusten. Ich stelle fest: So schlimm war es nicht!

Kitzelig geht es auf dem Küchentisch weiter, wo Frauchen mit Scheere bewaffnet, meine Pfotenhärchen zu stutzen beginnt. Dies kitzelt so sehr, dass ich auf dem Tisch immer weiter nach hinten rutsche. Als ich mit dem Hintern über die Tischkante hinweg zu rutschen drohe, will Herrchen dies vermeiden, landet aber mit dem Handrücken unsanft in Frauchens Gesicht. Autsch das hat weh getan, aber Leute bitte bringen wir das hier hinter uns, ich werde langsam ungedultig. Tja, und quasi eine geschwollene Lippe später, sitze ich frisch gestriegelt und stolz auf der Küchenbank.

Liebe Grüsse aus der Süd-Eifel!

Euer Lou

Er lebt noch

Hey Leuts,

ich habe mich lange nicht gemeldet! Stimmts? Tja, Herrchen und ich waren mit der Brennholz-Ernte beschäftigt, damit mir mein Weihnachtsknochen nicht am Küchenboden fest friert, und wir waren abends so geschlaucht, dass wir es nicht mehr schafften den Laptop-Bildschirm aufzuklappen. Naja, wenigstens haben wir ab und zu ein paar Fotos online gesetzt.

In den letzten Monaten hat sich einiges getan. Ich bin, wie Herrchen zu sagen pflegt – Ein grosser Junge –  geworden.

Als erstes möchte ich ein paar Antworten los werden: „Jaaaa, ich bin stubenrein….und zwar schon sehr lange!!!! Und Jaaa, ich kann Sitz, Platz, Pfötchen, Rolle, Drehen, Schäm Dich und Türen schliessen auf Kommando.
(Anmerkung von Herrchen: Lou kann auch Türen öffnen, ohne Kommando!! Sehr erstaunt war ich, als Lou mich beim Rauchen in der Garage überrascht hat – ich war mir sicher: die Tür hatte ich zu gemacht! Lou ist sehr interessiert an allem. Er verbringt liebend gerne ganze Nachmittage mit mir in der Garage und schaut mir beim Werkeln zu. Ab und an werde ich dann mit einem liebevollen Nasen-Stupser darauf hingewiesen, dass die Zeit für ein Spiel mit Stöckchen, Ball oder Frisbee gekommen ist. Vielen Dank, Johannes für diesen wundervollen Hund)

Dann wäre zu erwähnen, dass ich mit Frauchen ein- bis zweimal die Woche in die Hundeschule „Wild Dogs“ in Consthum gehe. Dort machen wir Agility für Babies und noch ab und zu ein wenig Gehorsam. Durch den Tunnel zu flitzen macht mir am allermeisten Spass.

Ausserdem hat Herrchen uns in einem Discdogging Seminar angemeldet. Mein Hundesportverein hat dafür Conny Sawicki und Jürgen Bartz als Seminarleiter gebucht. Seit 2 Wochen üben Herrchen und ich fleissig, damit wir am Seminartag im August schon ein wenig mit dem Frisbee umgehen können.

Meine Lieblingsaktivitäten könnte ich noch erwähnen: Spazierengehen im Wald (dort gibt es super viel zu schnüffeln); Spielen drinnen und draussen; in der Garage oder hinterm Haus auf meinem Sessel liegen und den Vögeln beim Baden im Teich zusehen. Abends ist am schönsten, mit Mike dem Kater, Herrchen und Frauchen Fernseher zu gucken, langsam dabei einzuschlafen, dabei ab und zu blinzeln, um mich zu vergewissern, dass noch alle da sind und kurz vor dem Einschlafen noch zu hören, wie Herrchen leise zu Frauchen sagt: „Was haben wir doch für einen guten Hund“.

Gute Nacht.

Einmal ohne!

Hey Leuts!

Ich bins mal wieder, euer Border Collie Lou! Ich bin ganz stolz, denn ich habe gestern das erste Mal „kein Pippi drinnen“ geschafft! Ich habe jetzt heraus gefunden, dass ich nur zur Wohnzimmertür gehen und jammern muss, damit Herrchen oder Frauchen mit mir Gassi gehen.

Ich habe in den letzten Tagen wieder viel dazu gelernt und viel Spass gehabt. Selbst beigebracht habe ich mir wie man Katzen hütet….eine ziemlich anstrengende Angelegenheit, dass Katzen bekanntlich ziemlich schnell sind. Trotzdem, es macht riesigen Spass. Kater Mike kam übrigens letztens mit 2 Leckerlis im Schlepptau aus der Vorratskammer – ich dachte, dass er auch an mich gedacht hätte – als ich dann eins haben wollte, wurde Mike so dermassen stinkig, dass ich gar nicht weiter insistieren wollte (siehe Foto).

Herrchen und Frauchen finden Katzenhüten nicht so spannend und machen lieber Sitz-und Platztraining mit mir (meist wenn ich mitten in der „Arbeit“ bin)!!!

Gestern war ich mit Herrchen und Frauchen wieder mal in den Wald, dort kann ich ohne Leine laufen und kann mal so richtig aufdrehen und mit Stöckchen und Tannenzapfen spielen. Nur wenn es dann wieder nach Hause gehen und ich ins Auto einsteigen soll, hau ich immer noch mal kurz ab und drehe eine Ehrenrunde 😉

Pfötchen

Euer Border Lou

Auswärts essen…

Hallo ihr da draussen,

In den letzten Tagen hatte ich leider keine Zeit mich hier zu melden. Puuh…muss mich echt konzentrieren. Jeden Tag will Frauchen und/oder Herrchen was anderes. Heute jedoch dachte ich: ‚Melde dich mal und erzähle denen da draussen was wir heute so gemacht haben‘.

Mal wieder ein seltsamer Tag – also schon lustig, nur ich versteh die Welt der Zweibeiner noch nicht so ganz. Also da wäre zunächst mal die Sache mit dem Pippi:

Es regnet Schafe und die schleppen mich alle 10 Minuten raus in das Sauwetter und sagen immer: Mach Pippi, mach Kacka und manchmal sogar beides zusammen. Ok, wenn ich muss, dann finde ich das nicht so schlimm, aber doch nicht alle 10 Minuten. Liebe Zweibeiner, das ist übertrieben – es ist saunass und windig da draussen! Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch noch nicht rausgefunden habe wie ich denen das jetzt beibringen soll, wenn ich wirklich mal dringend muss. Im Notfall suche ich daher  immer noch zwischendurch ein stilles Örtchen IM Haus auf. Aber hey, es ist noch kein „sauberer“ Border vom Himmel gefallen, oder?

Okay aber das nur am Rande. Eigentlich wollte ich von meinem Mittagessen erzählen. Alles fing damit an, dass Frauchen gegen mittag nach mir gerufen hat und mich dann an den blauen Strick gebunden hat um mich anschliessend zur Vordertür rauszulocken. Da war ich doch noch nie. Da fahren solche Kisten mit lautem Gebrumme vorbei. Da will der Lou nicht hin! Also hab ich den Rückwärtsgang eingelegt. Hat aber wie ihr euch sicher denken könnt nix genutzt. Frauchen hat mich geholt und raus getragen.

Und dann ging es los. Das erste Mal ne Runde um den Block, vorbei an anderen Zweibeinern, an anderen Zweibeiner-Hütten, an den brummenden Kisten – immer Frauchen im Blick. Nicht dass ich Angst hätte der blaue Strick hält nicht, aber wer weiss, vielleicht vergisst mich Frauchen irgendwo. Also besser immer zu Frauchen gucken, nicht ablenken lassen. Das Borderleben ist kein Zuckerschlecken, ich sag es euch. Und da – was sehen meine Augen? Mama Nell? Jippi, komm mir müssen dahin, Sindy! Und dann, als wir näher kamen, war die Enttäuschung gross und ich gebe zu, ich hatte ein ganz klein wenig Angst, aber nur ein ganz kleines bisschen, ehrlich! Das war gar nicht Mama Nell, das war so ein ähnlicher Vierbeiner, aber viel viel dicker und auch viel älter als meine Mama. Der andere Zweibeiner hatte die auch an so einem Strick und winkte uns vorbei. Die Bordermix-Dame sah jedenfalls nicht so freundlich aus wie die Vierbeiner, die ich bisher kennengelernt habe. Nun gut, vielleicht hatte sie ja einen schlechten Tag oder mochte einfach das Regenwetter nicht.

Alles in allem war es dann doch nicht so schlimm wie ich anfangs befürchtet hatte. Frauchen hätte ja gleich sagen können, dass sie mein Mittagessen in der Jackentasche mit rumschleppt und wir heute AUSWÄRTS ESSEN!

Endlich zu Hause angekommen, wollte Frauchen schnell rein ins Trockene. Ich nicht! Schliesslich habe ich die ganze Zeit mein Pippi eingehalten und war nun heilfroh meinen Garten wieder zu sehen.

Satt, tropfnass, matschig, aber zufrieden, liess ich mich dann in meine Wohnzimmer-Höhle fallen und gab mich den Träumen von der grossen Welt hin.

Pfötchen

Euer Lou